Terrassen aus Holz

Aktualisiert: Mai 11

Holz-Arten für Terrassen


Im Sommer ist die Terrasse das zweite Wohnzimmer und ein Holzbelag macht die Terrasse wohnlich und gemütlich. Es gibt eine Vielzahl von robusten Hölzern, die optimal für den Außenbereich sind, da sie Wind und Wetter widerstehen. Hier finden Sie verschiedene Möglichkeiten, ihren Terrassenboden mit Holz zu verlegen.



Eine Terrasse aus Holz erweitert den Wohnbereich

Wenn Sie im Sommer am liebsten draußen essen, sollten Sie einen Sitzplatz vor der Küche planen. Genießer die gerne im Liegestuhl lesen, brauchen eine Terrasse vor dem Wohnzimmer. Grillfreunde bauen sich ein Deck abseits in einem windgeschützten Garteneck.

Die richtige Dimension: Planen Sie die Terrasse mindestens 12 Quadratmeter groß, darauf sitzen bis zu acht Leute bequem um einen Tisch. Wer alles etwas großzügiger bemessen möchte, um noch Sonnenschirm, Grill und eine Box für die Sitzpolster gut unterzubringen, plant ca. fünf Quadratmeter mehr ein. Eine Terrasse aus Holz gilt für viele Bauherren als schönste Verbindung zwischen Haus und Garten, denn ein Holzboden ist solide, pflegeleicht und strahlt ein natürliches, skandinavisches Flair aus. Der Holzbelag heizt sich sommers nicht auf, ist mit einer Riffelung versehen auch rutschfest und je nach Holzart sehr lange haltbar.

Stecken Sie die geplante Terrassenfläche ab und bereiten Sie zunächst den Unterbau vor für die Lagerhölzer, auf denen der Belag aufgebracht wird. Es gibt drei Möglichkeiten: • Eine Bodenplatte aus Beton gießen oder Streifen- oder Punktfundamente setzen • Spezielle Kunststoff-Gitter auf ebenem, festem Untergrund auslegen

• 20 Zentimeter Erde ausheben – Gartenbau-Spezialisten nennen dies „auskoffern“. Den Kofferboden jeweils fünf Zentimeter dick mit Grob- und Feinschotter, Kies und Sand füllen – zwei bis drei Prozent Gefälle vom Haus weg in Richtung Garten verhindert Staunässe an der Fassade und somit witterungsbedingte Fäulnis. Jeweils Schicht für Schicht mit einem Rüttler verdichten. Unterbauten aus Holz oder Holzwerkstoff und Belag sollten stets aus derselben Holzart beziehungsweise demselben Holzwerkstoff gefertigt werden. Sonst dehnen sich die Materialien unterschiedlich stark aus, das kann zu Wölbungen oder Rissen führen.



Heimische Hölzer für die Holzterrasse

Holz aus einheimischen und nachhaltig bewirtschafteten Wäldern ist preisgünstig und ökologisch unbedenklich. Es widersteht es je nach Holzart auch ohne chemischen Holzschutz Verwitterung und Schädlingen unterschiedlich lange.

Haltbarkeit: Klassen geben Auskunft. Holz leidet unter dem Wechsel von Witterungseinflüssen nicht so stark, wenn der Belag durch ein Terrassendach geschützt ist. Ist der Freisitz schutzlos Witterung und Feuchtigkeit ausgesetzt, sollte man sich für eine Holzart der Dauerhaftigkeitsklasse 1 oder 2 entscheiden.

Douglasie: Besitzt die Dauerhaftigkeitsklasse 3-4 d.h. es ist nur mäßig bis wenig dauerhaft, es hat eine gelblich-braune bis hellrötliche Färbung mit ausgeprägter Maserung – das Holz dunkelt nach. Es besitzt eine relativ hohe Festigkeit, ist mäßig witterungsbeständig, das Kernholz ist insektenfest und astfrei, ein Harzaustritt ist möglich.

Eiche: Hat die Dauerhaftigkeitsklasse 2 d-h. dauerhaft, es ist grau-braun bis rötlich-braun, es dunkelt nach. Es tritt ein mäßiger Schwund auf und hat die Neigung zu Rissbildung und Werfen. Das Kernholz ist witterungsfest, das Splintholz dagegen anfällig für Pilz- und Insektenbefall.

Fichte & Kiefer: Haben die Dauerhaftigkeitsklasse 4 d.h. sind wenig dauerhaft, sie haben eine rötlich-gelbe bis hell-gelbe Färbung und dunkeln auch noch nach. Es sind weiche Nadelhölzer – Möbelfüße können sich eventuell abdrücken, es ist wegen der Splittergefahr wenig geeignet zum Barfußgehen. Beide Hölzerhaben eher wenig Riss- und Wurfneigung, sind mäßig witterungsfest und nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall; ausserdem sind sie anfällig für Wurmfraß und daher als Terrassenbelag nur mit Imprägnierung geeignet.

Lärche: Besitzt die Dauerhaftigkeitsklasse 3-4 d.h. ist mäßig bis wenig dauerhaft. Es tritt mäßiger Schwund auf, nur mit einer geringen Neigung zum Reißen und Werfen. Auch unbehandelt ist es robust in freier Bewitterung widerstandsfähig und hart. Wurmfraß ist hier unbekannt. Das braun-rote bis gelbe Holz verändert seinen Farbton in ein natürliches Grau. Lärchenholz ist zäh, elastisch und neigt nicht zum Splittern.

Robinie: Auch Scheinakazie genannt, hat die Dauerhaftigkeitsklasse 1-2 d.h. sehr dauerhaft bis dauerhaft, Splint weiß bis hellgelblich, das frische Kernholz ist gelblich-oliv bis hellbraun und es dunkelt nach zu Gold-Braun. Robinie ließ sich früher als Bau- und Konstruktionsholz kaum verwenden, weil nur selten Langmaterial anfiel. Die Bäume sind drehwüchsig, man erhält nur kurze Stücke – diese sind aber ausreichend für Bodenbeläge. Thermoholz: Thermoholz wird aus heimischen Hölzern hergestellt, beispielsweise aus Esche. Ein besonderes Verfahren macht das Holz wasserabweisend und resistent gegen Fäulnis. Thermoholz ist rutschfest und splitterfrei, der natürliche Wuchs des Holzes gibt jeder Bodenplatte ihren lebendigen und ursprünglichen Charakter. Western Red Cedar: Western Red Cedar ist ein relativ weiches Holz von brauner, roter oder gelber Farbe, sie verwittert mit der Zeit jedoch zu Grau. Das Holz lässt Eisen stark korrodieren; Profis fixieren es nur mit Schrauben aus Edelstahl. Verbundwerkstoffe: Verbundwerkstoffe wie Wood-Plastic-Composites (WPC) aus Holz beziehungsweise Papierflocken und Kunststoff, schmeicheln den Füßen wie das Naturmaterial Holz, sind jedoch splitterfrei und rutschfest. Wer das Material richtig einbaut, kommt mit wenig Pflege aus.



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